Hockey: Mädchen B digital-detox bei den Vossberg Masters in Hamburg

Das traditionelle Neujahrsturnier beim HTHC bot erneut erstklassiges Hallenhockey der Knaben und Mädchen B. Über 200 Teilnehmer aus der gesamten Republik waren nach Hamburg gereist, und erlebten ein ausgezeichnet organisiertes Turnier ebenso wie eine enorme Gastfreundschaft. Bis auf eine Ausnahme waren alle Teams bei HTHC-Familien untergebracht.

Die Bonner B-Mädchen waren sportlich gefordert, konnten dem hohen Niveau aber gut standhalten. In ihren ersten vier Gruppenspielen gegen den Münchner SC, Ludwigsburg, die Harvestehuder Gastgeberinnen (HTHC 2) sowie den Berliner HC kassierten sie insgesamt nur 5 Gegentore. Die Anzahl an Toren für den BTHV hätte durchaus besser ausfallen können – es fehlte den Mädels jedoch teilweise die Konzentration und vor allem das Selbstvertrauen. So konnte am ersten Tag nur ein Treffer gegen die Berliner erzielt werden. Dafür aber Respekt, denn die Berlinerinnen zählten zu den stärksten Gegnerinnen und wurden am Ende auch Turniersieger!

Trainerin Anna ließ aber nicht locker, und setzte sich leidenschaftlich dafür ein, den Mädchen das schlummernde Potenzial zu entlocken. Was bei den Platzierungsspielen am zweiten Turniertag auch gelang! Mit einem 2:0 gegen Mannheim und einem 2:1 gegen die Zehlendorfer Wespen gelang am Ende der 7. von 10 Plätzen.

Neben viel Erfahrung und Teamgeist nahmen die Mädchen noch weitere Erlebnisse mit: die Siegerehrung wurde von Welthockeyspieler Michael Green und Nationalspieler Tobi Hauke durchgeführt. Darüber hinaus zeigten ehemalige BTHV-Stars „Heimattreue“. Biber (aka Jakob Misof) und BTHV-Torwart-Legende Lars Neumann, beide inzwischen beim HTHC, ließen es sich nicht nehmen, die Mädchen zu begrüßen. Lars wollte ganz sicher gehen, die Bonnerinnen nicht zu verpassen und hatte sich bereits im Vorfeld bei Betreuer Joachim Groß gemeldet. Eine schöne Geste, die Eindruck hinterließ! 

Wie immer zeigt sich, dass Turnierfahrten für die sportliche wie persönliche Entwicklung einen großen Wert haben. Und die Erkenntnis, dass ein digital-detox-Wochenende (ja, die Mädchen hatten keine Handys dabei!) richtig Spaß machen kann. 

S.K.