Hockey: Interview mit der GA-Sportlerin des Monats Januar

Maria Esser, Spielerin der 1. Damen, wurde diese Woche von den Lesern des GA zur Sportlerin des Monats gewählt. Da muss natürlich nachgefragt werden….

Frage: wir erreichen Dich beim Skifahren. Gibt es da keine Vorgabe und Verbot vom Verein, in der Saisonvorbereitung….. Die Verletzungsgefahr ist ja groß…

Antwort: Wir haben momentan Saisonpause, da gilt das Skifahrverbot nicht – soweit ich weiß. ;) Während der Hallensaison wird uns jedoch von unserem Trainer geraten, nicht in den Skiurlaub zu fahren, was für mich auch Sinn macht – aufgrund des angesprochenen Verletzungsrisikos.

Frage: Vielleicht stellst Du Dich erstmal vor- nicht jedes Mitglied kennt Dich. Vor allem: warum vom vornehmen Rodenkirchen ins provinzielle Bonn…?? Normalerweise wäre der nächste Schritt: von Rodenkirchen ins noch vornehmere Müngersdorf – der Gipfel, um beim Ski fahren zu bleiben, des sozialen Aufstiegs wäre erreicht…

Antwort: Liebe Bthv Mitglieder, die mich noch nicht kennen: ich bin Maria und komme aus Köln :) Ich trage die 18, daran könnt ihr mich erkennen. Angefangen Hockey zu spielen habe ich beim Marienburger SC. Zur Zeit studiere ich BWL in Köln. Warum ich mittlerweile in Bonn spiele ist relativ einfach, hier habe ich die Möglichkeit 2. bzw 1. Bundesliga zu spielen.

Frage: Und den Schritt noch nicht bereut?? 

Antwort: Bereut habe ich die Entscheidung über meinen Wechsel nie. Selbst die Fahrerei von Köln nimmt man dann gerne in Kauf, wenn man dann gemeinsam mit dem Team auf dem Platz stehen darf. Zudem sind wir ja eh einige Kölner in der Mannschaft. 

Frage: Was ist Dir beim BTHV zuerst aufgefallen??

Antwort: Die Mannschaft inklusive Staff hat es mir sehr leicht gemacht, ins Team zu kommen. Jeder ist hier willkommen und ich wurde direkt gut aufgenommen. 

Frage: Auffallend ist ja, dass Deine Eltern bei jedem Spiel dabei sind. Früher war man da eher leicht genervt, unter Beobachtung zu stehen. Mach uns Hoffnung – gibt es ein neues Verhältnis zwischen und jung und alt…??

Antwort: Für mich war das noch nie ein Problem, dass meine Eltern zugeschaut haben. Ganz im Gegenteil, bin ich immer froh, wenn sie dabei sind. Wenn sie dann einmal nicht da sein können, fehlt direkt etwas am Spielfeldrand. 

Frage: Hast du mit der Nominierung und der Wahl gerechnet? 

Antwort: Nein, das kam jetzt nach der Saison ziemlich überraschend. Umso mehr freue ich mich, gewonnen zu haben, vor allem ist es für das Team immer eine besondere Auszeichnung. 

Danke an Maria. Und damit auch die Mannschaft davon was hat, freuen sich alle immer auf die Abschlussveranstaltung mit der Wahl zum Sportler des Jahres – mit einem tollen Ambiente und reichlich Verpflegung. Da hat der BTHV einen legendären Ruf zu verteidigen, dem er aber jedes Jahr gerecht wird…..