Hockey: Große Trauer um Hanna Röhrs

Tief betroffen mussten wir die Nachricht aufnehmen, dass Hanna Röhrs völlig unerwartet mit nur 53 Jahren in der Nacht zu Dienstag verstorben ist.

Hanna ist in ganz Hockeydeutschland bekannt, als Seele des WHV und Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle, treibende Kraft beim GHTC, vor allem aber für ihre bedingungslose Leidenschaft und Liebe für unseren Sport, was sich in ihrem unermüdlichen Engagement vor allem für die Kinder und Jugendlichen und die Integration von Menschen mit Behinderung im Hockey spiegelte, weit über die Grenzen des WHV hinaus.

Viele von uns im BTHV verlieren mit Hanna eine sehr liebgewonnene Kollegin im WHV und Freundin, aber darüber hinaus auch eine Inspiration, Ideengeberin und Unterstützerin vieler BTHV-Projekte, die es ohne sie wohl nicht gäbe. Dazu gehören zum Beispiel unsere Funktion als Beispielverein für Ehrenamtsengagement, aber auch das inklusive Schulprojekt und vor allem hat sie vielen von uns vermittelt, dass Engagement ein sehr wertvolle Kraft ist. Sie war beim Thema Ehrenamt schon unterwegs, da war es beim Landessportbund nur ein Unterprogramm. Heute gibt es dank Menschen wie Hanna eine Staatssekretärin für das Ehrenamt und der BTHV hat dank Hanna als Vorreiter einen Vorstandsposten Ehrenamt – als eine der ganz wenigen Vereine in NRW.

Hanna war auch immer gerne im BTHV – sie mochte uns und wir mochten Sie. Daher nutzte sie jede Gelegenheit, auch mit ihren Jugendmannschaften an den Hallenturnieren des BTHV teilzunehmen. Umgekehrt gehörten die Jugendturniere des GHTC im Juni zu den Pflichtveranstaltungen für BTHV-Jugendmannschaften und waren und sind ein Highlight für viele BTHV-Kinder. Auch dieses Jahr sind wir wieder mit vier Mannschaften dabei. 

Hanna wird mit ihrem herzlichen, positiven und fröhlichen Wesen einen ganzen festen Platz in unseren Herzen haben. Auch wir sagen Danke und wünschen allen, die um Hanna trauern, vor allem ihren drei Kindern, ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Grit Gessler