Update Hockey: 1. Damen Klassenerhalt – 1. Herren vor Entscheidungsspiel – 2. Herren gewinnen Lokalderby

Das war mal wieder ein abwechlungsreiches Wochenende. Die 1. Damen haben letztendlich souverän den Klassenerhalt geschafft. Bei den 1. Herren gibt es am Sonntag DAS Entscheidungsspiel gegen Aachen. Schonmal vormerken: High Noon. Die 2. Herren haben das Lokalderby gegen SW 4:3 gewonnen und sind dank SULU erstmal Tabellenführer – weil ein Ergebnis der direkten Konkurrenten von gestern noch fehlt. Die 2. Damen sind durch die 1:9 Klatsche gegern SW Neuss 2 wieder in Abstiegsgefahr. Die 3. Damen besiegten den MSC mit 2:1 – den 4. Damen gelang auch ohne Torjägerin Vanessa Rexin ein 4:3 Sieg gegen BW Köln 5.

Hier der Bericht der 1. Herren  und der 1. Damen:

Effizienz schlägt Chancenplus – Bittere Auswärtsniederlage in Raffelberg

Am Samstag waren wir auswärts beim Club Raffelberg zu Gast – und starteten eigentlich genau so, wie man sich ein solches Spiel wünscht. Von Beginn an erspielten wir uns ein deutliches Chancenplus, kombinierten gut nach vorne und setzten die Gastgeberinnen früh unter Druck. Doch während wir unsere Möglichkeiten ungenutzt ließen, zeigte sich Raffelberg eiskalt vor dem Tor.

Mit wenigen, aber konsequent ausgespielten Chancen nutzte Raffelberg unsere Unaufmerksamkeiten gnadenlos aus und zog schnell auf 3:0 davon. Trotz dieses Rückstands ließ sich unser Team nicht hängen und belohnte sich schließlich: Adele Triebel verkürzte verdient auf 3:1 und brachte uns wieder zurück ins Spiel. Doch auch danach blieb das Bild dasselbe – Bonn mit mehr Spielanteilen, Raffelberg mit der höheren Effizienz. So mussten wir zur Halbzeit einen schmerzhaften 1:5-Rückstand hinnehmen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen kaum. Wir erspielten uns weiterhin zahlreiche Chancen und kamen immer wieder über Strafecken gefährlich vor das gegnerische Tor. Zwei davon konnten wir nutzen: Laury Ojiako und erneut Adele Triebel trafen für uns. Leider blieben viele weitere Möglichkeiten ungenutzt, während Raffelberg weiterhin unbeirrt seinen Stil durchzog und die Führung konsequent ausbaute.

Am Ende stand ein deutliches 8:3 auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur unzureichend widerspiegelt. Denn trotz ausgeglichener Partie entschieden am Ende Kaltschnäuzigkeit und Effizienz.

Für uns heißt es nun: abhaken, analysieren und den Blick nach vorne richten. Denn schon am Sonntag wartet das Saisonfinale gegen den bereits abgestiegenen DSD – diesmal in eigener Halle. Dort wollen wir noch einmal alles investieren und die Saison mit einem positiven Gefühl abschließen.

Dramatischer Saisonabschluss: Sieg im Finale trotz vieler Nervenmomente

Zum Saisonfinale empfingen wir am Sonntag den DSD in eigener Halle. Die Ausgangslage war klar: DSD stand bereits als Absteiger fest, unser Klassenerhalt war gesichert. Doch genau deshalb wollten wir dieses Spiel unbedingt gewinnen – um die Saison mit einem Erfolg zu krönen. Mit entsprechendem Elan und viel Druck starteten wir in die Partie.

Wie schon am Vortag war unsere Chancenausbeute zunächst der einzige Wermutstropfen. Trotz guter Ansätze und mehr Spielanteilen fehlte im Abschluss die letzte Konsequenz. Erst die dritte Strafecke brachte die verdiente Führung: Marie Eidenschink blieb eiskalt und schlenzte den Ball flach ins lange Eck – 1:0 nach dem ersten Viertel. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn DSD nutzte eine Unachtsamkeit in unserer Defensive und glich postwendend aus.

Das zweite Viertel verlief anschließend eher zäh. Das Spiel plätscherte vor sich hin, klare Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware – einzig die permanenten Meckereien von der gegnerischen Bank sorgten für etwas Unruhe.

Nach der Halbzeit fanden wir wieder besser ins Spiel und belohnten uns erneut: Laury Ojiako brachte uns mit einem sehenswerten Treffer wieder in Führung. Doch auch dieses Mal zeigte sich DSD hartnäckig und glich wenig später erneut aus. Das Spiel blieb offen – und die Nerven angespannt.

Im letzten Viertel wurde es dann richtig wild. Nach einem weiteren Foul einer DSD-Spielerin, die bereits im ersten Viertel mit Gelb verwarnt worden war, folgte die gelb-rote Karte. DSD musste den Rest der Partie in Unterzahl bestreiten – und wir nutzten die Überzahl eiskalt. Thea Scheidl traf zur erneuten Führung, nur wenige Augenblicke später erhöhte Katie Wagner auf 4:2.

Doch wer dachte, damit sei alles entschieden, wurde eines Besseren belehrt. DSD kam noch einmal auf 4:3 heran und machte die Schlussphase unnötig spannend. Unsere Defensive verteidigte jedoch mit großem Einsatz und ließ in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen.

Mit dem Schlusspfiff war klar: Der Sieg im letzten Saisonspiel war gesichert – und damit stand den verdienten Feierlichkeiten nichts mehr im Wege. Ein emotionaler, kämpferischer Abschluss einer Saison, die wir mit drei Punkten und einem breiten Lächeln beenden durften.

Endspiel um den Klassenerhalt: Durch zwei Auswärtsniederlagen der BTHV-Herren gegen Schwarz-Weiß Neuss und den Club Raffelberg kommt es am kommenden Sonntag zum Endspiel um den Klassenerhalt gegen den Aachener HC

T.S. 

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SWN – BTHV 8:6 (3:3)

Durch die zweite Saisonniederlage von Schwarz-Weiß Köln gegen den Aachener HC  standen die BTHV-Herren vor der Partie gegen Neuss unter Druck. Ein Sieg musste eingefahren werden, um den vier Punkte Abstand gegen Aachen wiederherzustellen. So begann der BTHV druckvoll und belohnte sich in Person von Philipp Sanchidrian Gonzales mit der 0:1 Führung. Schwarz-Weiß Neuss glich aus, durch ein Tor von Linus Nüßler ging es aber mit dem Spielstand von 1:2 in die Viertelpause. Das zweite Viertel verlief ebenfalls auf Augenhöhe. Nach zwei Gegentreffern war es erneut Linus Nüßler, der zum 3:3 Halbzeitstand traf. In der zweiten Halbzeit blieb die Partie ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung immer wieder wechselte. Philipp Sanchidrian Gonzales traf zwei weitere Male und Linus Nüßler schoss nach einer kurzen Auszeit durch eine grüne Karte das Tor zum 6:6. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 5 Minuten auf der Uhr. Am Ende hatte Neuss das glücklichere Ende für sich. Auf der anderen Seite konnten sich die BTHV-Herren für eine auch kämpferisch starke Leistung nicht belohnen. Der Endstand lautete 8:6.

Tore BTHV: Philipp Sanchidrian Gonzales (3), Linus Nüßler (3)

CR – BTHV 12:7 (7:1)

Im Gegensatz zum Vortag waren im Spiel der BTHV-Herren gegen den Club Raffelberg die Kräfteverhaltnisse schnell klar. Die ersten sieben Tore der Partie gingen auf das Konto der Duisburger, die um den praktischen Aufstieg spielten. Linus Nüßler gelang lediglich der Ehrentreffer zum 7:1 Halbzeitstand. Dies konnte der BTHV nicht auf sich sitzen lassen und trat in der zweiten Halbzeit deutlich besser auf, auch wenn die Partie schon entschieden war. Die zweite Halbzeit ging mit 5:6 an die BTHV-Herren. Der Endstand lautete somit 12:7 für den Club Raffelberg. Die Bonner Tore in der zweiten Hälfte schossen Nicolas Henninger, Linus Nüßler, Valentin Koch und Philipp Sanchidrian Gonzales.

Tore BTHV: Linus Nüßler (3), Philipp Sanchidrian Gonzales (2), Valentin Koch, Nicolas Henninger

Vor dem letzten Heimspiel des Jahres ist die Ausgangslage für die BTHV-Herren klar. Der BTHV steht mit einem Punkt Vorsprung vor dem Aachener HC auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ein Unentschieden oder ein Sieg reichen also, um auch in der kommenden Hallensaison zweitklassig zu

S.H.

 

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