Foto: Jakob und Samir mit dem Lieblingsgerät der Mitglieder – den Laubbläsern…… Passt zu ihren Spitznamen: Terminator 1 und 2
Sie gehören ganz sicher zu den wichtigen Mitarbeitern im BTHV, Jakob Fertich und Samir Nofal (nicht Notfall, wie er ausdrücklich betont) – aber immer im Hintergrund. Daher wird es Zeit für ein Interview. Die Herren üben natürlich vornehme Zurückhaltung – vor Ort hört sich das gelegentlich anders an..:).
Zunächst: stellt Euch doch erstmal vor – die meisten Mitglieder kennen Euch ja nur vom Sehen oder Hören…..
Vor der 1. Frage haben wir Jakob noch eine Baldrian Tablette als Begrüßungsgeschenk überreicht.
J.F.: Ich bin 57 Jahre alt und komme ursprünglich aus Russland. Ich habe 2 Kinder und 4 Enkelkinder.
S.N: Ich bin 53 und komme ursprünglich aus Jordanienll!! Bei mir sind es vier Kinder!!
Wie seid Ihr denn beim BTHV gelandet. Ihr wohnt ja beide in der Provinz irgendwo in der Pampa vor Bonn. Da dürfte der BTHV ja nicht gerade bekannt sein??
J.F. Der Kontakt kam über eine Firma, mit dem auch der BTHV zusammengearbeitet hat. Ich musste wegen Schließung meines alten Arbeitgebers einen neuen Job suchen. Der BTHV suchte einen Platzwart.
S:N.: Ich war vorher bei der Firma Tennisplatzbau Dieckmann (siehe Platz 1 – AdR).. Leider ist Herr Dieckmann plötzlich verstorben und die Firma hat sich dann aufgelöst. Den BTHV kannte ich dadurch seit 35 Jahren und beim BTHV ging der 2. Platzwart in Rente.
Als Ihr dann loslegen konntet, der 1. Eindruck??
J.F.: Der war sehr gut, aber nachdem ich dann das eine oder andere Mitglied näher kennenlernen durfte, habe ich gelernt, dass auch intelligente Menschen ihrem Ruf nicht immer gerecht werden.
S.N. Da ich ja den BTHV lange kenne, wusste ich, was mich erwartet. Ich kann mich aber auch gut auf neue Situationen einstellen.
Ihr habt ja schon einiges erlebt: Final 4, Bonn Open, Traglufthalle auf und abbauen und und. Gab es da ein Highlight – positiv wie negativ??
J.F. Das Bonn Open war sehr anstrengend und arbeitsaufwendig. Das hatten wir so nicht erwartet
S.N. Bei den Großveranstaltungen hätten wir uns etwas mehr Unterstützung gewünscht.
Vor allem trefft Ihr ja jeden Tag Mitglieder – man hört es bis ins Büro..:). Wie ist da so das Verhältnis??
J.F: Mit den jüngeren Trainern verstehe ich mich gut. Allerdings geht uns die eine oder andere Beschwerde auf die Nerven. Vor allem von denjenigen, die sich über den Zustand der Plätze beschweren, aber selber nie sprengen.
S.N.: Ich komme mit allen klar – auch mit den wenigen, die immer was zu meckern haben.
Die Sommersaison ist vorbei – jetzt beginnt die Wintersaison. Das ist ja eher wenig los und zu tun. Langeweile??
J:F. Wie bitte?? Nur ein paar Beispiele: Mo. und Do Traglufthalle – ein Dauerärgernis. Di. und Fr. sind wir um 6 Uhr da – Hockeyhalle, weil die Schulen die Halle komplett ab 8 Uhr belegen. Und dann die Anlage insgesamt – Hockeyhalle, Teppichhalle, Clubhaus,Traglufthalle – irgendwo ist immer eine Schraube locker..
S.N.: Laaaaaaangeweile??? Wir haben nie Langeweile….!!!
Gibt es etwas, was Ihr noch loswerden wollt??
Eine Bitte hätten wir an die Mitglieder. Bitte mithelfen und mitdenken – Bewässern der Plätze, Abziehnetze ordnungsgemäss nutzen; Auf- und Abbau Traglufthalle und die Paperkörbe sind nicht nur zur Verschönerung da. Wir leeren dann auch gerne.
Auf jeden Fall danke an beide für den sicher nicht immer einfachen Job…
KaMi
