{"id":17378,"date":"2016-01-15T14:18:22","date_gmt":"2016-01-15T13:18:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bthv.de\/blog\/?p=17378"},"modified":"2016-01-15T14:25:44","modified_gmt":"2016-01-15T13:25:44","slug":"die-bemerkenswerte-rede-von-michael-scharf-vorsitzender-des-stadtsportbundes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bthv.de\/blog\/club\/die-bemerkenswerte-rede-von-michael-scharf-vorsitzender-des-stadtsportbundes","title":{"rendered":"Die bemerkenswerte Rede von Michael Scharf, Vorsitzender des Stadtsportbundes Bonn"},"content":{"rendered":"<p>Das war gestern ein denkw\u00fcrdiger Abend im Leistungszentrum des Deutschen Fechter Bundes. Die auch politische Rede\u00a0des 1. Vorsitzenden Michael Scharf d\u00fcrfte noch lange nachwirken. Wie immer fand er klare und deutliche Worte zur Lage in Bonn &#8211; es war teilweise unter den 120 Vertreter aus Sport und Politik mucksm\u00e4uschen still. Wir ver\u00f6ffentlichen leicht gek\u00fcrzt die Rede. Die komplette Rede kann auf der Homepage des SSB nachgelesen werden:<!--more--><\/p>\n<p>Liebe Sportfreunde, meine sehr geehrten Damen und Herren,<\/p>\n<p>als Vorsitzender des Stadtsportbundes begr\u00fc\u00dfe ich Sie hier im <strong><strong>Leistungszentrum Fechten im Sportpark Nord <\/strong><\/strong>sehr herzlich zum <strong><strong>Neujahrsempfang <\/strong><\/strong>des SSB Bonn, der mit seiner 4. Auflage inzwischen zum <strong><strong>Brauchtum <\/strong><\/strong>in unserer Stadt geh\u00f6rt. Den Status des Brauchtums haben inzwischen auch bereits die gemeinsamen Termine von Stadtsportbund und unserem neuen Bonner OB Ashok Alexander Sridharan erreicht, aber es ist mir eine besondere Freude, mit Dir, <strong><strong>Ashok, hier erstmalig <\/strong><\/strong>den Bonner Oberb\u00fcrgermeister auf dem Neujahrsempfang begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen! Wir freuen uns sehr auf deine Neujahrsansprache an den Bonner Sport!<\/p>\n<p>Das letzte Jahr im Bonner Sport war ereignisreich. Lassen Sie es mich klar und deutlich sagen: Der <strong><strong>entscheidende Schritt <\/strong><\/strong>zur weiteren <strong><strong>Professionalisierung <\/strong><\/strong>und nachhaltigen Entwicklung des Sports war die Einstellung eines <strong><strong>hauptamtlichen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers <\/strong><\/strong>beim Stadtsportbund Bonn. Ich betone das ausdr\u00fccklich und bedanke mich noch einmal bei allen Bonner Sportvereinen. Dies war nur m\u00f6glich, weil <strong><strong>die Bonner Vereine <\/strong><\/strong><strong><strong>\u00fcber eine Beitragserh\u00f6hung <\/strong><\/strong>die Voraussetzung hierf\u00fcr geschaffen haben. Dass wir die Position mit Bernd Seibert, der bereits nach kurzer Wirkungszeit eine feste Gr\u00f6\u00dfe im Stadtsportbund ist, erstklassig besetzen konnten, tr\u00e4gt wesentlich dazu bei, dass der Stadtsportbund auf allen Ebenen in Bonn pr\u00e4sent ist und Pr\u00e4senz zeigt. \u00a0Da wir ja hier sehr viel \u00fcber Sportpolitik reden, m\u00f6chte ich an dieser Stelle die Neujahrsansprache mit einem kleinen <strong><strong>\u00dcberblick beginnen<\/strong><\/strong>, was das kleine Team der Gesch\u00e4ftsstelle, dem ich an dieser Stelle sehr herzlich f\u00fcr den im letzten<br \/>\nJahr geleisteten <strong><strong>Einsatz danke<\/strong><\/strong>, an <strong><strong>Sportprogrammen <\/strong><\/strong>in dieser Stadt initiiert und organisiert.Der Stadtsportbund bringt in <strong><strong>Bonn Menschen in Bewegung<\/strong><\/strong>. Wir haben etwa 3000 Sportabzeichen-Teilnehmer, wir sind aktiv in der Kinder- und Jugendarbeit u.a. mit den Sport- und Bewegungskinderg\u00e4rten, dem Kindersportabzeichen, den Eins\u00e4tzen des Sport-Aktion-Busses und bei Ferienfreizeiten, wir engagieren uns im Seniorensport mit dem Programm \u201eBewegt \u00e4lter werden\u201c, wir organisieren Events f\u00fcr mehrere Tausend Menschen, wir qualifizieren f\u00fcr das Vereinsmanagement und die Vereinsberatung. Und wir sind Informations- und Beratungsstelle f\u00fcr die Bonner B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie die ca. 300 Bonner Sportvereine, in denen an die 80.000 Bonnerinnen und Bonner Sport treiben.<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>Und &#8230;&#8230;.. <\/strong><\/strong>selbstverst\u00e4ndlich leisten wir im Sport gro\u00dfartige <strong><strong>Integrationsarbeit <\/strong><\/strong>&#8211; und das schon lange bevor dieses Thema durch die Fl\u00fcchtlingsdebatte\u00a0die Schlagzeilen der Tagespresse erreicht hat. Zum Thema <strong><strong>Fl\u00fcchtlinge <\/strong><\/strong>auch die erste klare Aussage des Bonner Sports zum neuen Jahr. Die Existenzgrundlage f\u00fcr die tolle Arbeit der Bonner Sportvereine sind die Sportst\u00e4tten. Daher erwarten wir, dass diese <strong><strong>Sportst\u00e4tten den <\/strong><\/strong><strong><strong>Vereinen zur Verf\u00fcgung <\/strong><\/strong>stehen und <strong><strong>nur im absoluten Notfall als Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte <\/strong><\/strong>genutzt werden. Hier hat es bislang Einigkeit zwischen Stadt und SSB gegeben. Ich hoffe sehr, dass diese Einigkeit, die Ende 2015 etwas ersch\u00fcttert wurde, auch 2016 Bestand hat. Bevor Sporthallen b elegt werden, m\u00fcssen alle anderen Alternativen gepr\u00fcft. werden. Auch im Baurecht, etwa beim Brandschutz. Ich zitiere sinngem\u00e4\u00df aus dem Spiegel vom Wochenende: \u201eWenn es in diesem Land ein funktionierendes, zudem ehrenamtlich getragenes System gibt, das jeden Tag zentrale Tugenden wie Fairness und Gleichheit vermittelt und damit ganz aktiv und selbstverst\u00e4ndlich sozialen Frieden stiftet und Integration lebt, dann sind es die Sportvereine.\u201c Die Behauptung der \u201eAlternativlosigkeit \u2013 Sollen die etwa erfrieren? erstickt jede Diskussion im Keim\u201c.<\/p>\n<p>Das Thema <strong><strong>Sportst\u00e4tten <\/strong><\/strong>bewegt uns aber auch in einem anderen Zusammenhang. Ich darf daran erinnern, dass der Sport versprochen hatte &#8211; anstelle einer <strong><strong>Sportst\u00e4ttennutzungsgeb\u00fchr, <\/strong><\/strong>die ja inzwischen Gott sei\u00a0 Dank vom Tisch und ich hoffe auch <strong><strong>aus den K\u00f6pfen <\/strong><\/strong>ist und das <strong><strong>auch beim K\u00e4mmerer <\/strong><\/strong>Prof. Sander \u2013 einen <strong><strong>eigenen Einsparbeitrag <\/strong><\/strong>durch die <strong><strong>\u00dcbernahme von Sportst\u00e4tten durch Bonner Vereine <\/strong><\/strong>zu erm\u00f6glichen. Fazit nach \u00fcber einem Jahr an Gespr\u00e4chen mit der Bonner Stadtverwaltung: Die <strong><strong>drei Musterprojekte <\/strong><\/strong>konnten bislang <strong><strong>nicht angegangen <\/strong><\/strong>werden, da erst im November nach <strong><strong>\u00fcber einem halben Jahr <\/strong><\/strong>erste Zahlen zu den ausgesuchten<br \/>\nst\u00e4dtischen Liegenschaften vorlagen. Inwieweit diese Zahlen <strong><strong>belastbar sind, muss jetzt gepr\u00fcft werden. &#8230;&#8230;&#8230;<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Wir haben damit, lieber Herr Oberb\u00fcrgermeister, <strong><strong>nicht nur <\/strong><\/strong>ein <strong><strong>inhaltliches Problem<\/strong><\/strong>, dass die Vereine, die bereit sind \u2013 auf eigene Verantwortung \u2013 eine gr\u00f6\u00dfere finanzielle und letztendlich auch haftungsrechtliche Last zu tragen und selber eine st\u00e4dtische Sportst\u00e4tte zu betreiben, zunehmend frustriert und vor den Kopf gesto\u00dfen werden, und wir letztendlich alle den Glauben an die Verwaltung verlieren. Wir haben auch ein <strong><strong>finanzielles Problem. <\/strong><\/strong>In diesem Jahr werden wir hoffentlich Haushaltsmittel aus dem Sporthaushalt, die genau f\u00fcr diesen Zweck bestimmt waren, ins n\u00e4chste Jahr \u00fcbertragen bekommen: Jedenfalls gehe ich davon aus, dass Verwaltung und Politik die \u00dcbertragung dieser Mittel genehmigen. <strong><strong>Aber was passiert, wenn es auch in 2016 nicht gelingt, die Projekte zu realisieren? <\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Kommt dann der Beigeordnete Schumacher und widmet im gro\u00dfen Stil Mittel der Sportf\u00f6rderung f\u00fcr die F\u00f6rderung der Hochkultur um? Ich darf daran erinnern, dass vor einem Monat mal so eben 70.000 Euro Sportf\u00f6rdermittel f\u00fcr das Beethoven Orchester im Haushalt umgewidmet wurden, <strong><strong>ohne <\/strong><\/strong>hier\u00fcber den Stadtsportbund zu informieren. Ob der Sport damit die in 2015 missgl\u00fcckte Ausschreibung f\u00fcr einen Generalmusikdirektor finanziert hat, m\u00f6chte ich mal dahingestellt lassen, aber die lapidare Aussage des Beigeordneten Schumacher, dass das Beethoven Orchester die im Haushalt festgeschriebenen Einsparungen ja nicht erbringen konnte und das Geld des Sports daher ben\u00f6tige, machen uns schon nachdenklich, was den Sparwillen im kulturellen Bereich angeht.<\/p>\n<p>Und schon sind wir wieder mittendrin im Thema <strong><strong>Sport und Kultur. <\/strong><\/strong>Es hat uns vier Jahre Zeit und Engagement gekosten, um den Sport inhaltlich und strukturell vern\u00fcnftig aufzustellen. Jeder in Bonn wei\u00df inzwischen, dass die <strong><strong>Sportf\u00f6rderung der Stadt <\/strong><\/strong>Bonn im bundesdeutschen Vergleich im unteren Drittel liegt, w\u00e4hrend die <strong><strong>Kulturf\u00f6rderung einen Spitzenplatz <\/strong><\/strong>einnimmt. Die Gemeindepr\u00fcfungsanstalt NRW und die <strong><strong>Bezirksregierung <\/strong><\/strong>haben inzwischen mehrfach die H\u00f6he der Kulturausgaben der Stadt Bonn im landesweiten Vergleich als extrem hoch bem\u00e4ngelt. Nur zur Erinnerung: Die <strong><strong>Kulturausgaben <\/strong><\/strong>sind in Bonn <strong><strong>doppelt so hoch <\/strong><\/strong>wie im Landesdurchschnitt. Was haben wir in den letzten Wochen zur Kenntnis genommen? Sanierung der Beethovenhalle \/ 50. Mio. \u2013 kein Problem. Aussetzen der bereits beschlossenen Einsparungen von 3,5 Mio. Euro im Kulturhaushalt \u2013 man wei\u00df es nicht so genau. Bevorstehende Sanierung der Oper \u2013 Kostensch\u00e4tzung 50 Mio. Euro \u2013 kommt noch. Ich sage nur: K\u00f6ln l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen!! Dort wollte man die Oper f\u00fcr schlanke 180. Mio. Euro sanieren und liegt inzwischen bei 420. Mio. Euro. Tendenz steigend! In K\u00f6ln droht nicht zuletzt deshalb nach WDR-Kenntnis der Nothaushalt. Und dann kommt ja noch das Thema neuer Intendantenvertrag mit einer Folgewirkung von weit \u00fcber 150 Mio. f\u00fcr 5 Jahre Laufzeit. F\u00fcr diejenigen unter uns, die es nicht so mit Zahlen haben. Das ist ein World Congress Center Bonn (also ein WCCB), was da mit einem neuen Intendantenvertrag \u00fcber 5 Jahre verausgabt wird. Also alle f\u00fcnf Jahre ein zus\u00e4tzliches WCCB!<\/p>\n<p>Und jetzt zur\u00fcck zur Welt des Sports. Hier wird ein f\u00fcr den Sportausschuss bereits formulierter Beschluss, die Telekom Baskets f\u00fcr den Teil ihrer vereinseigenen Anlage, der dem gemeinn\u00fctzigen Jugendbereich zuzuordnen ist, mit 25.000 Euro zu f\u00f6rdern, stillschweigend wieder von der Tagesordnung genommen. Gleichzeitig wird aber der gemeinn\u00fctzige Jugendbereich des Vereins so behandelt, als ob es Profisport w\u00e4re &#8211; und daf\u00fcr muss der Verein \u00fcber 40.000 Euro an Grundsteuer bezahlen. Ich kann dazu nur sagen, ich habe ein anderes Verst\u00e4ndnis von Wertsch\u00e4tzung des Sports!<\/p>\n<p><strong><strong>Aber Halt \u2026. <\/strong><\/strong>wer uns jetzt erz\u00e4hlt, es k\u00f6nnte dem Sport doch egal sein, wie die Kultur in Bonn gef\u00f6rdert werde, der ist entweder ein unverbesserlicher Optimist nach dem Motto <strong><strong>\u201eet h\u00e4tt noch immer joot jejange\u201c <\/strong><\/strong>oder er hat noch nie etwas von dem Begriff Haushaltssicherungskonzept geh\u00f6rt. Mit anderen Worten: Die Gelder, die wir uns in der Hochkultur nicht leisten k\u00f6nnen, gehen voll <strong><strong>zu Lasten <\/strong><\/strong>von u.a. Kinderg\u00e4rten, Stadtteilbibliotheken, Offenen Ganztagesgrundschulen und dem Sport, denn die m\u00fcssen im Zweifel die Zeche f\u00fcr eine seit Jahren verfehlte Kulturpolitik bezahlen!<\/p>\n<p>Aber Problembewusstsein bei der Stadt gibt es ja bereits, oder wie darf ich sonst den Hinweis auf der Seite der Stadt Bonn verstehen. Ich zitiere von der Homepage der Stadt Bonn:<\/p>\n<p>\u201eWeiter weist die Bezirksregierung darauf hin, dass die Fehlbedarfe je Einwohner im kulturellen Bereich weiterhin einen hohen Stand ausweisen. 7<\/p>\n<p>Die Stadt wurde aufgefordert, mit Stand vom 30. Juni 2016 zu berichten, durch welche Ma\u00dfnahmen einem weiteren Anstieg entgegengewirkt werden kann, und m\u00f6gliche Konsolidierungsspielr\u00e4ume zu benennen. Die Bezirksregierung stellte zudem klar, dass der f\u00fcr 2021 dargestellte Haushaltsausgleich nicht in ein sp\u00e4teres Jahr verschoben werden darf.&#8221; (Zitat Ende)<\/p>\n<p>Weil im st\u00e4dtischen Haushalt \u00fcber die Gesamtsumme im Haushalt alle Leistungen miteinander verkn\u00fcpft sind, werden wir uns als Sport deswegen die <strong><strong>Freiheit nehmen, auch weiterhin mit wachem Auge auf die Ausgaben der Hochkultur zu schauen&#8230;&#8230;..<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Mein letztes Grundsatzthema f\u00fcr heute sind die <strong><strong>Bonner B\u00e4der. <\/strong><\/strong>Ich glaube, hier sind unsere Positionen, sehr geehrter Herr Oberb\u00fcrgermeister, sehr nah beieinander. Seit 1989 gibt es Diskussionen zu den Bonner B\u00e4dern. 26 Jahre Diskussionen mit inzwischen sechs Gutachten sind genug:<\/p>\n<ol>\n<li>Es muss jetzt endlich ein <strong><strong>B\u00e4derkonzept beschlossen <\/strong><\/strong>werden.<\/li>\n<li>Die hierf\u00fcr <strong><strong>notwendigen Mittel <\/strong><\/strong>\u2013 die im \u00dcbrigen weitaus geringer sind als die Mittel f\u00fcr die Sanierung der Beethovenhalle oder der Oper alleine \u2013 m\u00fcssen <strong><strong>bereitgestellt <\/strong><\/strong>und genutzt werden.<\/li>\n<li>Die vorhandenen <strong><strong>Wasserfl\u00e4chen <\/strong><\/strong>m\u00fcssen beim Neubau <strong><strong>erhalten <\/strong><\/strong>bleiben.<\/li>\n<li>Die Konzentration auf eine <strong><strong>reine Hallenbadl\u00f6sung <\/strong><\/strong>scheint sinnvoll.<\/li>\n<li>Die vorhandenen <strong><strong>Freib\u00e4der <\/strong><\/strong>sind unter <strong><strong>maximaler Beteiligung der F\u00f6rdervereine fortzuf\u00fchren. Nat\u00fcrlich wird das nur dann funktionieren, wenn sich die Menschen in ihren Stadtteilen f\u00fcr die B\u00e4der engagieren. <\/strong><\/strong><\/li>\n<li>Der Sport spricht sich klar f\u00fcr einen Neubau auf der <strong><strong>linken Rheinseite <\/strong><\/strong>aus.<\/li>\n<li>Ich gehe davon aus, dass wir uns als organisierter Sport &#8211; selbstverst\u00e4ndlich mit <strong><strong>Sitz und Stimme &#8211; im Projektbeirat B\u00e4der <\/strong><\/strong>oder einer B\u00e4derkommission aktiv einbringen und beteiligt werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Unser Engagement f\u00fcr die Bonner B\u00e4der ist zum einen der Unterst\u00fctzung unserer schwimmsporttreibenden Vereine geschuldet, zum anderen aber vertreten wir als SSB Bonn auch die Interessen der Bonner B\u00fcrger, die unabh\u00e4ngig von einer Vereinsmitgliedschaft sportlich aktiv werden wollen. In diesem Sinne sehen wir auch unsere neuen Projekte 2016. Hier nenne ich vor allem <strong><strong>\u201eSport im Park\u201c <\/strong><\/strong>\u2013 ein kostenloses, offenes Sport- und Bewegungsangebot, das dazu f\u00fchren wird, dass Bonner B\u00fcrger einen Zugang zum nachhaltigen Sporttreiben in Vereinen finden. Weiterhin die <strong><strong>Bonner Street Soccer Tour<\/strong><\/strong>, die vor allem auf Jugendliche ausgerichtet ist.<\/p>\n<p>Liebe Sportfreunde,<\/p>\n<p>das waren jetzt sehr viele unterschiedliche Bereiche. Daher fasse ich zusammen:<\/p>\n<ol>\n<li>Der Sport leistet tatkr\u00e4ftig seinen Beitrag zur <strong><strong>Integration <\/strong><\/strong>den Menschen im und durch den Sport, aber daf\u00fcr brauchen wir <strong><strong>Sportanlagen, <\/strong><\/strong>die durch den Sport genutzt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Der Sport braucht ein <strong><strong>Sportst\u00e4ttenkataster <\/strong><\/strong>und belastbare Zahlen, damit wir den Sanierungsstau und die <strong><strong>Kostensituation der Sportanlagen kennen. <\/strong><\/strong><\/li>\n<li>Der Sport ist Teil der gesamten Stadtgesellschaft und wird sich daher auch zuk\u00fcnftig zu unserer Meinung nach verfehlter Finanz- und Kulturpolitik in Bonn \u00e4u\u00dfern.<\/li>\n<li>Wir brauchen das <strong><strong>Haus des Sports <\/strong><\/strong>jetzt und wir brauchen es im Zentrum von Bonn.<\/li>\n<li>2016 muss eine <strong><strong>Sportentwicklungsplanung <\/strong><\/strong>unter Einbezug der Vision \u201ePro Sportstadt Bonn\u201c auf den Weg gebracht werden.<\/li>\n<li>2016 muss ein <strong><strong>B\u00e4derkonzept <\/strong><\/strong>beschlossen werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bei diesen und anderen Themen werden wir als Sport konstruktiv und kritisch \u201eam Ball bleiben\u201c und gem\u00e4\u00df unserer Grundprinzipien \u201e<strong><strong>Solidarit\u00e4t, Transparenz, Fairness und Nachhaltigkeit<\/strong><\/strong>\u201c versuchen, den Bonner Sport weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Liebe Sportfreunde, ich danke f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit und w\u00fcnsche uns f\u00fcr das Jahr 2016 gutes Gelingen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war gestern ein denkw\u00fcrdiger Abend im Leistungszentrum des Deutschen Fechter Bundes. 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